Gedanken zum Neumond im Steinbock am 13.1.2021

Sonne und Mond stehen in Konjunktion zu Pluto im Steinbock und zeigen für die kommenden 28 Tage meines Erachtens nach eine schwierige und zähe Zeitqualität an. Ernsthaftigkeit, Langsamkeit, Kargheit, (harte) Arbeit und auch ein Gefühl von Wertlosigkeit kann sich breit machen. Auch Rückzug ist möglich und es kann sein, dass wir in eine Energie eintauchen, in der wir glauben, alles alleine schaffen zu müssen, ohne es uns zu erlauben, Hilfe von außen anzunehmen. Tatsächlich steht der Steinbock für Selbstverantwortung. Dies bedeutet aber nicht, dass wir alles selbst machen müssen, sondern, dass wir uns darüber bewusst sind, dass wir alles, was wir erleben, selbst kreieren und damit niemand anderen als uns selbst dafür verantwortlich machen können. 

 

Gut daran ist, dass wir so auch die Möglichkeit haben, unser Leben selbstverantwortlich zu verändern und umzugestalten, wenn wir das wollen und damit unser Potential (er)leben. 

 

Mit Mond im Steinbock geht es auch um Selbstliebe. Wenn Du jemand bist, der seine Gefühle gerne weit von sich weg- oder tief in sich hineinschiebt, um sie nicht zu fühlen, weil sie Dir unangenehm sind, und das über Rationalisierung verdrängst, hast Du jetzt die Möglichkeit, nochmal genau zu erkennen, warum Du das tust und sie anzunehmen, zu integrieren und zu transformieren. 

 

Legt man das Neumondhoroskop auf das Horoskop der Saturn-Pluto-Konstellation des letzten Jahres, sieht man, dass sich das Stellium um Saturn/Pluto im Steinbock noch einmal aktiviert.[1] Der Lockdown wird verschärft und es kann sein, dass wir uns machtlos fühlen. Die Themen des letzten Jahres zeigen sich nochmal komprimiert.

 

Auch die Beschreibung des sabischen Symbols des Tierkreisgrades, auf dem der Neumond stattfindet, widerspiegelt Rückzug. 

 

Die sabischen Symbole sind Beschreibungen für jeden einzelnen der 360 Tierkreisgrade, die von Marc Edmund Jones zusammen mit dem Medium Elsie Wheeler beschrieben wurden. 

Der Neumond findet auf 23°13’24 im Steinbock statt. In einer Beschreibung des sabischen Symbols dazu steht geschrieben: 

 

„EINE FRAU GEHT IN DEN SICHEREN HAFEN EINES KLOSTERS. Beschützende Güte des Lebens für bekümmerte Herzen. Ruhige Unterströmungen wahrer Existenz. Zwangsläufige Hilfe. Rechtzeitige Errettung.[2]

 

Das liest sich einerseits sicher und gibt Hoffnung, andererseits aber auch eingesperrt und für mich als freiheitsliebender Menschen, nicht befriedigend. 

 

Ich glaube, der aktuelle Mondzyklus, ist einer der schwierigsten in diesem Jahr.[3] Aber ab dem Vollmond in zwei Wochen und vor allem auch zum nächsten Neumond sieht es schon wesentlich leichter aus und wir kommen in eine starke Energie der Befreiung. 

 

Mit Pluto bei Sonne und Mond kann man gut, tief in sich eintauchen und an sich selbst arbeiten, um Glaubenssätze, die man von sich selbst hat, zu erkennen und aufzulösen.

Natürlich hat Pluto auch mit Tod und Sterben zu tun. Aber wir können auch viele Tode sterben, während wir leben und letztlich ist der Tod ein Übergang zu einer neuen Seinsform und damit einfach eine Transformation. 

 

Mache dir bewusst, wer Du wirklich bist.

Das tust Du umso mehr, je besser Du Dich selbst kennst. Dich selbst lernst Du besser kennen, indem Du Dich mit Dir selbst auseinandersetzt, Dich selbst reflektierst und mit Pluto auch tief eintauchst. Soviel zu meiner Lockdown-Empfehlung 2020. Wie oft habe ich das schon geschrieben? Das war eine der wichtigen persönlichen Empfehlungen für das Jahr 2020.

Das letzte Jahr war wirkliche ein Jahr des Tief-Eintauchens. Der aktuelle Mondzyklus eignet sich noch einmal hervorragend dazu. 

 

Was gibt es noch?

 

Venus im Steinbock im Quadrat zu Chiron, weist auf eine (Selbst-)Wertthematik, verbunden mit Schmerz hin. Möglicherweise gibt es hier Mangelgefühle und Verlustängste, gerade auch was materielle Werte angeht, aber das kann sich auch auf den eigenen Selbstwert beziehen und sich (damit) auf unsere Beziehungen auswirken.

 

Wenn Du also sowieso, mit einem mangelnden Selbstwertgefühl zu tun hast, kann sich das in den nächsten 4 Wochen für Dich zeigen, so dass Du die Möglichkeit hast, Deine Themen, die damit in Verbindung stehen genau anzuschauen und an ihrer Auflösung zu wirken. 

 

Allerdings werden wir das ganze Jahr über mit den Themen Wert(losigkeit), Geben- und Nehmen, Mangel, Sich-leisten-können, Genug-haben etc. beschäftigt sein. Dafür muss man kein astrologisches Wissen haben, weil es logische Folgen der Corona-Politik sind, aber die astrologischen Konstellationen zeigen es auch an. 

 

Wir können diese Energien aber wie immer nutzen, um an unserem eigenen Mangelbewusstsein zu arbeiten, um uns davon zu befreien bzw. es in Füllebewusstsein zu wandeln. Wenn wir persönlich gar nicht innerlich mit dem Thema räsonieren, wird es uns auch nicht tangieren und wir bekommen es vielleicht maximal von außen mit, sind aber nicht davon betroffen. 

 

Abschließend möchte ich Dir noch einen ThetaHealing®-Download anbieten. Wenn Du ihn annehmen willst, sag einfach innerlich ja:

 

Willst Du die höchste Perspektive von Freiheit und Sicherheit kennen? Willst Du wissen, wie sie sich anfühlen frei und sicher zu sein, dass es möglich und leicht ist, sicher zu sein, ohne unfrei sein zu müssen, ohne eingesperrt sein zu müssen? und dass es möglich ist, in Freiheit sicher zu sein und sicher in Freiheit zu sein, ohne dass Du Dich von der Welt und den Menschen zurückziehen musst?

 

Dann sag „Ja“ für diesen Download.

 

 

 

 

 



[1] Der Neumond steht in Konjunktion zu dem Stellium um Saturn und Pluto im Steinbock.

[2] Dane Rudhyar: „Die Astrologie der Persönlichkeit“ Tübingen: Chiron-Verlag 2001, S. 310.

[3] Auch das Quadrat zwischen Mars und Saturn, hindern uns z. B. daran, jetzt leicht und schnell voranzuschreiten und lässt die Energie stagnieren bzw. uns Widerstände suchen, die sich nur mit einem Kraftakt überwinden lassen.

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